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24 Heures de Liege Spa-Francochamps

24 Stunden nur Motorradsound, bei Tag und Nacht, bei Nebel, Regen, Sonnenschein. Du liegst im Zelt und schläfst mit dem Sound ein, wirst morgens wach und hast diese Geräuschkulisse. Wenn das Rennen gestartet wird und du stehst weiter weg an der Strecke, hörst du in der Ferne nur ein Donnergrollen, das immer lauter wird, bis die Mopeds an dir vorbeigeflogen kommen.

Meine Eintrittskarte...

Das erste Mal war ich 1981 dort. Damals konnte man sich noch direkt neben die Strecke stellen und den Fahrern in die Augen sehen (ist heute natürlich nicht mehr möglich). Damals fuhren teilweise noch Serienmotorräder mit (Guzzis, Gummikühe, etc.), Zweitakter, usw. Heute fahren 750er Superbikes und 1000er Twins (Ducs, Aprilia, aber auch Suzukis). Einmal fuhr sogar eine 500er Vollcross mit, sie hat sogar die 24 Stunden durchgehalten.

George mit neuem T-Shirt...

Die besonderen Reize dieses Rennens sind, neben der 24 Stunden 3D-Sound-Berieselung, die Leistung der Fahrer, die Möglichkeit als Zuschauer wirklich Vergleiche anstellen zu können. Weiterhin haben hier auch Privatteams eine Chance, in 24 Stunden kann eben viel passieren. Lustig ist auch die große Fete an Start- und Ziel mit Konzert: im Hintergrund fahren die Mopeds durch die Nacht, interessieren tuts aber keinen.

George und ich auf der Tribüne...

Erwähnen muß ich noch, daß wer mal zum kucken mitfahren möchte, vielleicht vorher so ein wenig Konditionstraining machen sollte, da teilweise gute Fußmärsche über nette Steigungen anstehen. Der Vorteil dabei ist: man geht besoffen am Zelt los - bei Start- und Ziel ist man wieder nüchtern.

Bei Interesse kann ich einen Videofilm zur Verfügung stellen, den ich mal gedreht habe. Email an mich.

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